Ein Röcheln und Rasseln,
ein Scheppern und Schreien, ein höllisches Spektakel.

Ein lautstarkes Echo dieser geheimnisvollen Seelenlandschaft ist die Rauhnacht.


Rauh- oder Rauchnächte, das war im Alpenraum früher die Zeit
zwischen der Thomasnacht am 21. Dezember und dem Dreikönigstag am 6. Januar.


Pelze und Felle tragen seit altersher auch die Perchten, die besonders

in den Rauhnächten umtreiben, Einen doppelten Wortsinn bekam die Rauhnacht

schließlich durch den Brauch, in diesen Nächten, vor allem an Dreikönig,

Haus und Hof mit Weihrauch auszuräuchern, damit die bösen

Geister keinen Einlaß fanden.

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